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Gender-Marketing: So gestalten Sie Ihren Shop attraktiv für die weibliche Zielgruppe 5.04.2012

 
 

 

Trotz Emanzipation und Gleichberechtigung gibt es natürlich Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die sich nie ändern werden – Besonders, was das Einkaufsverhalten angeht. Und das betrifft  sowohl den stationären Handel, als auch die Filialen im Internet. Deshalb sollten Shopbetreiberinnen und Shopbetreiber, die die weibliche Zielgruppe anvisieren, einige Dinge beachten, um ihren Shop entsprechend attraktiv zu gestalten. Den eigenen Shop generell attraktiver für Frauen zu machen empfiehlt sich überdies ohnehin, denn der Anteil der Internet-Nutzerinnen, der statistisch mit 44 Prozent etwas niedriger ist, wird sich in den kommenden Jahren anpassen.

 

Es ist kein Geheimnis, dass Frauen gerne durch Geschäfte bummeln und sich eher Zeit beim Shoppen lassen, während Männer eher gezielter ihre Einkäufe tätigen. Das Stichwort lautet hier „Product Discovery“.

 

Wer seinen Shop der weiblichen Zielgruppe anpassen möchte, kann sich dies zunutze machen und sollte dazu folgende Dinge beachten:   

 

Visuelle Anreize


„Bilder sagen mehr als tauschend Worte“- An diesem Sprichwort ist wohlweislich etwas dran, denn es ist erwiesen, dass Menschen im Allgemeinen optisch orientiert sind. Besonders Frauen sind für visuelle Reize empfänglich. So kann der Onlineshop durch akustische und optische Akzente, sei es durch detaillierte Produktpräsentationen in Form von Produktabbildungen oder Produktvideos, dem weiblichen Klientel das Gefühl vermitteln, sie hätten das gewünschte Produkt direkt in der Hand.

 

Persönliche Kommunikation


Frauen legen generell viel Wert auf eine persönliche Kommunikation. Dies kann durch Features wie einen intelligten Newsletter oder einen Blog erreicht werden. So werden Kundinnen entsprechend ihrem  Kaufverhalten passende Produktvorschläge zugesandt und kontinuierlich über diverse Neuigkeiten informiert. Die Kundin ist immerzu up-to-date, und eine erhöhte Interaktion zwischen ihr und dem Shop kann gewährleistet werden.

 

Soziale Netzwerke


Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter sind im virtuellen Zeitalter keineswegs mehr wegzudenken. Frauen sind begeisterte Socializer und dominieren mittlerweile zahlenmäßig die sozialen Plattformen, auf denen sie Produkte „liken“ und kommentieren können. Neben dem wirtschaftlichen Nutzen bleibt der Online Shop im Gespräch und erhält eine erhöhte Aufmerksamkeit im World Wide Web.

 

Personalisierte Empfehlungen


Jeder kennt das Phänomen: Männer gehen in einen Laden hinein, fokussieren ein bestimmtes Produkt und kaufen es. Frauen  hingegen betreten ein Geschäft , sind tendenziell unentschlossen und lassen sich vor Ort inspirieren. Ganz nach dem Motto: „Männer jagen-Frauen gucken". Durch einen integrierten Produktberater und zugeschnittene Produktempfehlungen kann individuell, dem Kaufverhalten entsprechend, auf die Wünsche der Konsumentinnen eingegangen werden, um sie im besten Fall zu Zusatzkäufen zu  animieren.

 

Guter Service


Eine positive Resonanz beim virtuellen Shopping ist dahingehend relevant, dass Frauen personifizierte Schneeballsysteme sind d.h., dass die persönliche Weiterempfehlung, sei es von der besten Freundin oder einem Familienmitglied für ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmtes Internetportal, noch immer eine starkgewichtete Informationsquelle darstellt. Ein guter Service, der die Zufriedenheit seiner weiblichen Kundschaft gewährleistet ist demnach unerlässlich.

 

Abschließend ist noch zu erwähnen, dass Frauen oft aus dem Bauch heraus entscheiden und somit in ihrer Kaufentscheidung  bis zu einem gewissen Grad noch beeinflussbar sind. Durch eine ansprechende Präsentation der Produkte auf einem Onlineportal kann dieses Potential genutzt und somit eine neue Kundin gewonnen werden.

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